Schwerlastrinnen Komfort SLR

Produktbeschreibung


Entwässerungssystem für hohe Beanspruchung nach
EN 1433 mit Sicherheitsfalz.

  • flüssigkeitsdichte Ausführung
  • einschließlich Gusszarge und Gussrostabdeckung

Einsatzgebiete

Schwerlastrinne KOMFORT SLR
Einsetzbar im Schwerlastbereich, Industriegelände, öffentlichen Bereich (Städte), nicht öffentlichen Bereich (private Verkehrsflächen, Logistikzentren, etc.), bei Parkplätzen vor Supermärkten und Einkaufszentren, die von LKWs befahren werden. Erfüllt alle Anforderungen nach EN1433.

Schwerlastrinne KOMFORT SLR 100*

mit Stufen- und Sohlengefälle (Länge 1000 mm), Binnenkörper
aus Polymerbeton. Mit Zarge (7 mm) und Rost aus GGG, Klasse D/F.

Schwerlastrinne KOMFORT SLR 150*

mit Stufengefälle, Rinnenkörper aus Polymerbeton. Mit Zarge (7 mm) und Rost aus GGG, Klasse D/F.

Schwerlastrinne KOMFORT SLR 200*

mit Stufengefälle, Rinnenkörper aus Polymerbeton. Mit Zarge (7 mm) und Rost aus GGG, Klasse D/F.

Schwerlastrinne KOMFORT SLR 300*

mit Stufengefälle, Rinnenkörper aus Polymerbeton. Mit Zarge (7 mm) und Rost aus GGG, Klasse F.

Einlaufkasten aus Polymerbeton NW 100

Schwerlastrinne Komfort SLR NW 100 in Baulänge 500 mm, Klasse D. Einlaufkasten aus Polymerbeton, NW 100 mit Zarge und Rost aus GGG, Klasse D/F mit verzinktem Eimer.

Einlaufkasten aus Polymerbeton NW 150

Schwerlastrinne Komfort SLR NW 150 in Baulänge 500 mm, Klasse D. Einlaufkasten aus Polymerbeton, NW 150 mit Zarge und Rost aus GGG, Klasse D/F mit verzinktem Eimer.

Einlaufkasten aus Polymerbeton NW 200

Schwerlastrinne Komfort SLR NW 200 in Baulänge 500 mm, Klasse D oder Klasse F. Einlaufkasten aus Polymerbeton, NW 200 mit Zarge und Rost aus GGG, Klasse D/F mit verzinktem Eimer.

Einlaufkasten aus Polymerbeton NW 300

Schwerlastrinne Komfort SLR NW 300 in Baulänge 500 mm, Klasse F. Einlaufkasten aus Polymerbeton, NW 300 mit Zarge und Rost aus GGG, Klasse F mit verzinktem Eimer.

Stirnwand Universal 100/150/200/300

Übergangsstück für Stufengefälle 100/150/200/300

Installation und Einbau

Die Gründungssohle der Baugrube ist vorsorglich zu verdichten, um eventuelle ausschachtungsbedingte Untergrundlockerungen zu beseitigen. Vor dem Verbau der Rinnen ist eine, dem Gefälle der Rinne entsprechende, Sauberkeitsschicht und plane Aufstandsfläche für das Betonfundament herzustellen. Anformungen im Rinnenkörper innerhalb der Rinnensohle für den Anschluss von Entwässerungsrohren sind grundsätzlich mit einem Hammer von innen nach außen aufzuschlagen. 

Hierzu ist die Rinne flach auf den Boden zu legen und mit vorsichtigen Schlägen mit der Spitzseite des Hammers zu öffnen. Um die Gefahr von Rissbildung oder ungewolltem Bruch zu vermeiden, empfehlen wir, die Vorformung mit einem Spitzmeißel vorsichtig zu perforieren. Seitliche Vorformungen können mit Bohrmaschine und Bohrkrone vorab bearbeitet werden, um Bruch der Rinne zu vermeiden.

  1. Die Verlegung der Rinne beginnt grundsätzlich am tiefsten Punkt der Anlage, dem Einlaufkasten und der Verrohrung in die Grundleitung und wird zum äußeren Ende des Entwässerungsstranges geführt. Hierbei ist darauf zu achten, dass die Stirnseiten/Stoßkanten der Rinnen frei von Schmutz und Anhaftungen sind, um eine dichte Verbindung zwischen den einzelnen Rinnenkörpern herstellen zu können.

  2. Auf einen satten, vollflächigen Aufstand der Rinne im Betonbett ohne Bildung von Hohlräumen ist zu achten. Wir empfehlen, am Ende des Rinnenstranges einen Überstand des Betonfundamentes auszubilden, um eine ausreichende Lastverteilung zu gewährleisten.

  3. Für den richtigen Einbau der Rinne sind an der Außenwand Fließ- richtungspfeile angebracht.

  4. Die Oberkante der Rinne sollte dauerhaft ca. 3 bis 5 mm tiefer als der anschließende Belag der Entwässerungsfläche liegen. Bitte beachten Sie mögliche Nachverdichtung und Setzungsprozesse.

  5. Beim Verdichten der umgebenden Flächen ist die Rinne vor mechanischen Beschädigungen zu schützen. Um ein Zusammendrücken der Rinnenkörper zu vermeiden, sind die Roste vor Verdichtung und/oder Belagsarbeiten einzulegen.

  6. Rinnen können direkt an den angrenzenden Belag angeschlossen werden.

  7. Die Betonrückenstütze kann bis zur Oberkante der Rinne geführt werden.

  8. Die Betonqualität der Rückenstütze muss stets der Betonqualität der Fahrbahn entsprechen.

  9. Die Oberflächenbeläge sind schlupffrei an die Rinne anzuarbeiten. Platten- und Pflasterbeläge sind direkt an die Rinne anzulegen. Raumfugen sind zu vermeiden. Bei Passstücken oder geschnittenen Steinen ist eine Läufersteinreihe zwischen Rinne und Belag einzuplanen.

  10. Bei der Verwendung von Betonläufersteinen sind die Übergänge zu einer ggf. anschließenden Betondecke mit einer Dehnungsfuge mit Fugenverschluss auszuführen.

  11. Rinnen können grundsätzlich bauseits auch gekürzt werden. Hierbei ist zu beachten, dass die gekürzte Rinne möglichst im Außenbereich des Entwässerungsstranges verbaut wird. Die Schnittkanten der Rinne und des Rostes sind zu entgraten. Roste sollten nach dem Kürzen noch über wenigstens eine Verriegelung verfügen.


Einbau: Verkehrsflächen

  1. Gussasphalt Bindeschicht 2-lagig
  2. bituminöse Tragschicht
  3. Tragschicht
  4. Raumfuge min. 30/10, vergossen, Deckschicht
  5. Beton C 30/37 XF 4, XD 3, XA 2, XM 1
  6. Beton

 

 

Einbau: Verkehrsflächen

  1. Raumfuge
  2. Betonplatte
  3. min. 3 mm Splitt
  4. Tragschicht
  5. Fahrbahnbeton
  6. Beton C 30/37 XF 4, XD 3, XA 2, XM 1
  7. Beton

 

 

Restmontage

Schnelle und einfache Rostmontage mit Monolack-Verriegelung. Eine Schraube anstatt vier!
Nur die Wipoton Schwerlastrinnen KOMFORT SLR verfügen über die praktische Monolock-Verriegelung. Das verschmutzungssichere Verriegelungssystem für die schnelle und einfache Rostmontage. Das MonolockSystem hat auf der einen Zargenseite zwei Nocken zum Arretieren. Auf der gegenüberliegenden Zargenseite rastet der Rost in zwei Klemmen ein und wird mit nur einer Schraube verkehrssicher fixiert!

Montage in 3 Schritten – Sparen Sie Zeit und Geld!

Flexible Verschraubung – Rost um 180° drehbar

Einbauvarianten

Sohlengefälle
Anfangs- und Endstücke der Grundkörper sind mit entsprechenden Profilierungen für den problemlosen Verbund der Baukörper untereinander versehen.

Die Roste sind generell in Baulänge 500 mm lieferbar.

Stufengefälle
Die Rinne besitzt kein Eigengefälle. Drei unterschiedliche Einbauhöhen erlauben den Verbau im Stufengefälle. Anfangs- und Endstücke der Grundkörper sind mit entsprechenden Profilierungen für den problemlosen Verbund der Baukörper untereinander versehen.

Die Roste sind generell in Baulänge 500 mm lieferbar.

*Wichtige Information:

Lieferung mit Rost, verschraubt / Gussrost verkehrssicher befestigt / in flüssigkeitsdichter Ausführung erhältlich